Der Spaziergang, zu dem Hannes Schoenemann mich eingeladen hat, wird zur Gratwanderung. Hinter Hitzacker gehen wir den Elbdeich entlang. Auf dem Strom spielen ein DDR-Patrouillenboot und ein westdeutsches Zollboot miteinander Kriegen. Das Klischee wird – ich kann es nicht aendern – noch verstaerkt durch den Wind, der uns durchpustet. Er kommt wirklich von Osten und ist wirklich eisig. Mein Begleiter scheint seine Lungen vor Frischluft schuetzen zu wollen. Immer wieder bleibt er stehen und zuendet sich eine seiner filterlosen Zigaretten an. Trotz der Brise schafft er das jedesmal mit dem ersten Streichholz. Vom Deich kann man weit in die DDR hineinschauen. Schöoenemann sagt: »Das ist weiter als Indien fuer mich. Da kann ich nicht hin, auch wenn ich mich auf den Kopf stelle.« Da, wo er eben mit dem Finger hingezeigt hat, ist bis vor drei Jahren seine Heimat gewesen. Filmregisseur bei der »Defa« war er, bis er mit dem System in Konflikt geriet. Nur 70 Kilometer von hier, im mecklenburgischen Wessentin, bewohnte er ein Bauernhaus. Es lag an der Elde, die von drueben in die Elbe fliesst. Jetzt lebt er wieder in einem Bauernhaus, in einem kleinen Dorf zwischen Dannenberg und Hitzacker. Das Haus liegt an der Jeetze. Auch sie fliesst in die Elbe. Er fuehrt sein altes Leben – nur seitenverkehrt. Hamburg, wo er die Woche ueber ist, sei fuer ihn, so erzaehlt er, immer noch ein bisschen Ausland. Hier aber, in dem Luechow-Dannenberger Grenzzipfel, erinnere ihn vieles an zu Hause: Die … Video Bewertung: 0 / 5
Monster des Alltags, Severin Groebner; Christian Moser, Selbstmitleid Video Bewertung: 4 / 5
Wunderbares Paradebeispiel wie “Sendungsbewusste” MSM ein Integrationsproblem als nicht gegeben darstellen wollen. Super dümmlich im Stil der Sendung mit der Maus. Türkische Moslems und türkische Christen haben sich ganz dolle lieb Und wenn es doch mal eine Massenschlägerei gibt, dann nur weil die Häuser so dreckig sind ZDF-Info vom 11.12.2011, 11:47h in 1080 HDTV
Aufführung im Literatursalon Restaurant Theodor Tucher Berlin im April 2009. www.maila-barthel.de BEST-SELLER von & mit Maila Barthel Ein Theaterstück über die unheimliche Welt des Schreibens Inge Bachmann soll heute den berühmten E. Dittersdorf bei der Lesung seines neuen Bestsellers vertreten. Doch schnell ergreift sie die Gelegenheit und gibt dem Publikum stattdessen ihre eigenen Erfahrungen über die einsame Welt des Schreibens preis. So leidet sie ua unter extremer Notizsucht und ständigem Zeitmangel: „Als Autor haben Sie einfach nie Zeit. Nie! Wenn da ein Mann bei Ihnen im Bett ist: Sex, schlafen, im Duden nachschlagen, Sex, schlafen, Notizen machen und so geht das die ganze Nacht. Außerdem hat sie sich wieder auf ihre Schreibmaschine besonnen, in einer Zeit, wie sie sagt, in der das schriftstellerische Niveau knapp über dem pinkfarbenen Plüschläufer in der Toilette läge. Das sähe man ja schon an den Bestsellern. Zu allem Überfluss bleibt ihre Liebe zu E. Dittersdorf, dessen Skripte sie korrigiert, unerwidert. Der Theatermonolog „Best-Seller gewährt einen humorvollen und sarkastischen Einblick in die Abgründe einer neiderfüllten Autorenseele, die um Selbstdisziplin und Anerkennung ringt. „Allein, um sich der Tretmühle des Literaturbetriebs auszusetzen, muss einer doch entweder von autistischem Sendungsbewusstsein beseelt oder extrem masochistisch veranlagt sein. Best-Seller ist neben „Himmel ohne Obdach und „Kaufrausch das dritte Theaterstück von Maila Barthel. Die … Video Bewertung: 0 / 5
Aufführung im Literatursalon SÜ 36 Berlin 2009 www.maila-barthel.de BEST-SELLER von & mit Maila Barthel Ein Theaterstück über die unheimliche Welt des Schreibens Inge Bachmann soll heute den berühmten E. Dittersdorf bei der Lesung seines neuen Bestsellers vertreten. Doch schnell ergreift sie die Gelegenheit und gibt dem Publikum stattdessen ihre eigenen Erfahrungen über die einsame Welt des Schreibens preis. So leidet sie ua unter extremer Notizsucht und ständigem Zeitmangel: „Als Autor haben Sie einfach nie Zeit. Nie! Wenn da ein Mann bei Ihnen im Bett ist: Sex, schlafen, im Duden nachschlagen, Sex, schlafen, Notizen machen und so geht das die ganze Nacht. Außerdem hat sie sich wieder auf ihre Schreibmaschine besonnen, in einer Zeit, wie sie sagt, in der das schriftstellerische Niveau knapp über dem pinkfarbenen Plüschläufer in der Toilette läge. Das sähe man ja schon an den Bestsellern. Zu allem Überfluss bleibt ihre Liebe zu E. Dittersdorf, dessen Skripte sie korrigiert, unerwidert. Der Theatermonolog „Best-Seller gewährt einen humorvollen und sarkastischen Einblick in die Abgründe einer neiderfüllten Autorenseele, die um Selbstdisziplin und Anerkennung ringt. „Allein, um sich der Tretmühle des Literaturbetriebs auszusetzen, muss einer doch entweder von autistischem Sendungsbewusstsein beseelt oder extrem masochistisch veranlagt sein. Best-Seller ist neben „Himmel ohne Obdach und „Kaufrausch das dritte Theaterstück von Maila Barthel. Die Schauspielerin veröffentlichte … Video Bewertung: 0 / 5